Bach Ensemble Niederrhein
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Programm

19:00 - ca.19:45Kurzfilme im Weberhaus: „Kunst der Fuge“ der Dt. Oper am Rhein „Begegnungen mit Bach“, „3 Sekunden Bach“,
„Toccata d-moll“

20:00 - 20:30Bach Ensemble Niederrhein

Leonard Bernstein  (1913 – 1976)
I Hate Music
Johann Sebastian Bach  (1685 – 1750)
Lobet Gott in seinen Reichen  (BWV 11)
Giacinto Scelsi  (1905 – 1988)
Halleluja
Felix Mendelssohn-Bartholdy  (1809 – 1847)
Heilig, Heilig, Heilig  (für zwei vierstimmige Chöre)
Samual Barber  (1910 – 1981)
Agnus Dei
Johann Michael Bach  (1648 - 1694)
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt
Knut Nystedt  (*1915)
Immortal Bach  (für fünf vierstimmige Chöre)
Johann Sebastian Bach  (1685 – 1750)
Lobet den Herrn, alle Heiden  (Motette BWV 230)

Uwe Schulze  (Leitung)


20:30 - 21:00Viersener Percussion Ensemble

Michio Kitazume  (*1948)  
Side by Side
Rüdiger Pawasser  (*1963) 
Sculpture in Wood
Eckhard Kopetzki  (*1956)  
Le Chant du Serpant
Erkki-Sven Tüür  (*1959)    
Motus II   

Jan Degenhardt, Clemens Fieguth, Malte Golombek, Jannis Günnel (Mallets und Schlagzeug)

Ralf Holtschneider  (Leitung)


21:00 - 21:30Pause im Weberhaus

21:30 - 22:00Kettwiger Bach Ensemble

Dieter Schnebel (*1930)/Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Contrapunctus I  (nach BWV 1080 „Kunst der Fuge“ für 20 Stimmen) mit Bach Ensemble Niederrhein
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sei Lob und Preis mit Ehren  (Motette BWV 231)
Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn
(Motette BWV Anhang 159 für zwei vierstimmige Chöre)
Charles Villiers Stanford (1852-1924)
Justorum animae op.38 Nr.1       
Beati quorum via integra est op.38 Nr.3
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Denn er hat seinen Engeln  (für achtstimmigen Chor)
       
Wolfgang Kläsener  (Leitung)

22.00 - 22:30Poème Symphonique
für 100 Metronome
von György Ligeti

Uwe Schulze  (Leitung)

Kurze Pause und Rückgabe der Metronome bis 22.45 Uhr

22:45 - 23:20Kamerkoor Maastricht

van Nimwegen  (*1961)
Trois Motets Mediévaux: 
- Creator alme siderum
- Jesu Redemptor omnium
- Lucis Creator optime
Johann Sebastian Bach  (1685 – 1750)
Kyrie  (aus der Lutherischen Messe G-Dur  BWV 236)  
Heinrich von Herzogenberg  (1843 – 1900)
Kommt her zu mir
Ludo Claesen  (*1956)
Dreams
Johann Ludwig Bach  (1677 – 1731)
Das ist unsere Freude (für zwei vierstimmige Chöre) 

Ludo Claesen  (Leitung und Vibraphon)

23:20 - 23:30Bach Ensemble Niederrhein
Kettwiger Bach Ensemble
Kamerkoor Maastricht

Giovanni Gabrieli  (1557-1613)
Gloria (für drei vierstimmige Chöre)

Uwe Schulze  (Leitung)

23:30 - 24:00Elmar Lehnen  (Basilika-Organist Kevelaer)

Johann Sebastian Bach  (1685 – 1750)
Contrapunctus XVIII (aus „Kunst der Fuge“ BWV 1080)
Alfredo Casella  (1883 – 1947)
Ricercarie sul nome „BACH“  Nr. 1
Robert Schumann  (1810 – 1856)
BACH-Fuge  Nr.1
Nikolai Rimsky-Korsakow  (1844 – 1908)
Scherzo und Nocturne ( aus „Variationen über das Thema BACH“  op. 10)
Elmar Lehnen  (*1965)
Improvisation über BACH


„The Immortal Bach“  ZeitRaumKlang

Der ZeitRaum von 325 Jahren seit der Geburt des „unsterblichen“ Johann Sebastian Bachs ist ein guter Grund, drei Jahre Bach Ensemble Niederrhein ein ebensolcher, eine neue Tradition zu begründen: die BachNacht in Viersen  - alle zwei Jahre mit mehreren Vokalensembles. Im Mittelpunkt steht das Werk Bachs im Dialog mit Kompostionen der Vergangenheit und Gegenwart.

Neben J. S. Bach finden sich mit Schumann, Herzogenberg, Barber, Bernstein weitere ZeitRaum-Jubilare im Programm der BachNacht 2010.
Mit Mendelssohn-B. und Herzogen- berg sind zwei Komponisten vertreten, die sich in ihrer Zeit energisch für die Wiederentdeckung der Bachschen Musik eingesetzt und ihr somit zu neuem, breitem Raum und „Unsterb- lichkeit“ verholfen haben.

Zeit Raum Klang sind zentrale Her- ausforderungen jedes kompositor- ischen und musikalischen Vorhabens und beschäftigten Bach ebenso wie die Komponisten vor und nach ihm.
Wie schuf bspw. Gabrieli klanglich Raum im „Gloria“ mit drei Chören, wie andere Komponisten unseres dies- jährigen Programms in ihren mehr- chörigen Werken? Wenn K. Nystedt in „Immortal Bach“ die ZeitRäume des Bach-Chorals „Komm, süßer Tod“ in den fünf Chorgruppen unterschiedlich ausweitet, entstehen neue Klang- Räume, die eine so ungeheure Energie entwickeln können, dass sie ihrerseits den RaumKlang beein- flussen.In Bach / Schnebels „Contra- punctus I“ wird die Komposition selbst, verteilt auf 20 SängerInnen, zum Raum-Ereignis und die Zuhörenden befinden sich gleichsam mittendrin in der Bachschen Fuge.

Welchen Klang hat die Zeit? Gibt Ligeti mit 100 Metronomen Antwort? Wie klingt Zeit bei Bach und wie wird sie erlebbar bspw. bei Barber im be- rühmten (molto) „Adagio“  in Übertra- gung für Chor auf das „Agnus Dei“? Wie in „Motus II“ von Tüür? Und welche RaumZeit  bekommt der Auf- führungsort in dieser Nacht?

Gehen Sie mit uns auf eine spannen- de Reise durch die BachNacht 2010. Viel gibt es zu entdecken und zu er- leben…                         
Uwe Schulze
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