Bach Ensemble Niederrhein
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Pressespiegel

Der 16köpfige Chor sang alle Beiträge a cappella. Die Differenzierung mehrerer Chorsätze ging über die übliche Vierstimmigkeit mehrfach hinaus, zehnstimmig war beispielsweise die Motette "Crucifixus" des Antonio Lotti angelegt. Beachtenswert ist die Sicherheit, mit der Chormitglieder ihrer schwierigen Aufgabe gerecht wurden... Kompetent und geschmackvoll wurden die Bach-Choräle gesungen - in langsamen, getragenen Tempi, dabei aber ohne jeden Anflug von Sentimentalität. Das Publikum reagierte begeistert mit langem Beifall.

(Rheinische Post, 22.3.2011)




Schulze hat als Gesangspädagoge seine Stimmen so geschult, dass sie "wie aus einem Guss" klingen und in einer ausgewogenen Balance aufeinander abgestimmt sind. Schon in den Carols mit Orgelbegleitung strahlen die Stimmen in blitzsauberer Intonation und mischen sich in ihrer weichen Tongebung mit der dezenten Registrierung der Orgel... Ein großer Genuss.

(Rheinische Post, 14.1.2011)




Mit eleganter, typisch britischer Tonfärbung zeigten die Chorgruppen ihre erlesenen Qualitäten, die bei weitem nicht nur einem Laienensemble zur Ehre gereichten... Die durch die Chorabteilungen wandernden Hauptstimmen verloren auch bei der geringen Sängerzahl nie an kultivierter, sehr britischer Noblesse.  

(Rhein-Erft-Rundschau, 11.1.2011)

 

Die schönsten Lieder von Robert Schumann und Johannes Brahms skizzierten den Herbst... Goethes "Heidenröslein" oder das deutsche Volkslied "Erlaube mir, feins Mädchen" erklangen in wunderbar schlichten Vertonungen. Das Ensemble gestaltete die abwechslungsreiche Reihe verhalten schön, unspektakulär, die dynamischen Betonungen nahm man bei diesem glasreinen Vortrag als fast selbstverständlich hin...

(Neuss-Grevenbroicher Zeitung, 11. Oktober 2010)



Das Chorfest-Thema "Mädchen-Rose-Engel - Schumann und seine Zeit" griff das Bach Ensemble Niederrhein Leitung: Uwe Schulze) auf... Thematisch wie eine Erzählung angeordnet, entwickelten sich musikalische Frühlingsgefühle, Sehnsüchte und Trauer. Die Kompositionen beschrieben einen Zyklus der Liebe, den Felix Mendelssohn-Bartholdy in seinem Herbstlied mit den Worten "Neues Laub, neues Hoffen" zusammenfasste. Sie wurden unter dem präzisen Dirigat Schulzes zu sensibel, teils melancholisch erzählten Geschichten, ergingen sich im zarten Legato oder entwickelten sich zu kompakten Klangbildern, die von sauberen Stimmen geformt wurden.

(Der Patriot, Lippstädter Zeitung, 20. September 2010 zum Auftritt des Bach Ensembles Niederrhein beim Landeschorfest des VDKC in Lippstadt)

 


Zum Auftakt unter dem Motto "The immortal Bach" - "Zeit-Raum-Klang" in der Süchtelner Pfarrkirche St. Clemens hatte das Bach Ensemble viele Gäste eingeladen. Doch zunächst begeisterte das Gastgeberensemble mit einem vielseitigen Programm. Ob das humorvolle "I hate Music" des Komponisten Leonard Bernstein oder Samuel Barbers bekanntes "Agnus Dei": der Chor begeisterte durch saubere Intonation und effektvollen Ausdruck. Atemberaubende Wirkung entfaltete Knut Nystedts Klangstudie "Immortal Bach"...

(Rheinische Post, 15. Juni 2010)

 

 

Unter das schwedisch-finnische Motto ,,God Jul - Hyvää Joulua" hatte das ,,Bach Ensemble Niederrhein“ sein Konzert in der gut besuchten Cornelius-Kirche in Dülken gestellt. Beides meint dasselbe: Frohe Weihnachten. In den Originalsprachen vorgetragene Weihnachtslieder in anspruchsvollen Sätzen gaben einen Einblick in die Welt der skandinavischen Weihnachtslieder. Die Übersetzung im Programmheft ermöglichte das Textverständnis fürs Publikum… Chorleiter Uwe Schulze hatte alles sehr sorgfältig einstudiert. Faszinierend gelangen die leisen Töne, die Intonation war bemerkenswert gut, die klangliche Ausgewogenheit zwischen den Stimmen zu jedem Zeitpunkt gewährleistet…

 

(Rheinische Post, 12. Januar 2010)

Die Zuschauer schienen es auch gar nicht so eilig zu haben, nach Hause zu kommen: Nach dem zweistündigen Konzert und auch noch nach der gerne gewährten Zugabe dankten sie mit stürmischem und lang anhaltendem Beifall… Die elf Sängerinnen und fünf Sänger begeisterten unter Uwe Schulzes Dirigat mit klar akzentuierten Einsätzen und sicherer Stimmführung. Schulze setzt auf Feinarbeit und Nuancen, die der Chor geschickt umzusetzen weiß…

Das Ensemble servierte subtil und konzentriert den besonderen Charakter der Madrigale des 16. Jahrhunderts und entfaltete eine reiche Ausdrucksqualität zu den vertonten Themen um Tanz, Genuss, der Liebe und Naturbeschreibungen. Zum Ende hin unternahm es einen Ausflug in wesentlich spätere Jahrhunderte… In kleinen Besetzungen zeigte sich sehr schön das Stimmpotenzial Einzelner…

(Rheinische Post, 29. September 2009)

 

Dieser 18-köpfige Chor… überzeugte durch eine authentische Wiedergabe geistlicher Chorwerke aus fünf Jahrhunderten. Besetzt mit sehr sicheren Sängerinnen und Sängern, die an einigen Stellen auch solistisch eingesetzt wurden, gelangen dem Vokalensemble eine saubere Intonation, präzise Einsätze und ein ausgewogener, an historischer Aufführungspraxis orientierter Klang.

Auch eine Aufteilung auf zehn Stimmen, wie in der Motette „Crucifixus“ von Antonio Lotti gefordert, wurde ohne Probleme gemeistert… Für die Bach-Choräle „Jesu, deine Passion“ und „O Lamm Gottes unschuldig“ wählte Schulze langsame Tempi. Da er aber zugleich jede Sentimentalität vermied, gelang eine ergreifende Interpretation.

(Rheinische Post, 17. März 2009

Ein Fest der schönen Stimmen war das Konzert des „Bach Ensemble Niederrhein“ in der sehr gut besuchten St. Remigius-Kirche. Das… Vokalensemble wird von Uwe Schulze geleitet. Ihm stehen acht exzellente, intonations- und höhensichere Soprane zur Verfügung, die er ohne Qualitätsverlust in 1. und 2. Sopran teilen kann… Der Gesamtklang ist durchsichtig, flexibel und von einnehmender Strahlkraft.

Beste Vorgaben also für ein Kräfte raubendes Werk: Die Motette zu fünf Stimmen „Jesu meine Freude“ von Johann Sebastian Bach. Dezent von Alfred Pollmann an der Chororgel gestützt, glückte den Choristen, die der Dirigent mit unauffälliger Zeichengebung führte, bis auf einige Ungenauigkeiten in den Koloraturen alles. Sie wussten die unterschiedlichen Stimmungen der elfteiligen Komposition plastisch herauszuarbeiten….

Anhaltender Beifall galt allen Mitwirkenden, vor allem den bemerkenswerten Chorleistungen.

(Rheinische Post, 29. April 2008)

 

Dieses „Deo gracias“ will nicht mehr aus dem Sinn. Es schießt in die Höhe, überschlägt sich freudentrunken fast wie ein Schlachtruf, ein Triumphschrei… Brittens Musik spricht mit federnder Energie und knackiger Rhythmik, Schmelz und Vielfarbigkeit, eingebettet in die hehre Schönheit der gregorianischen Antiphon „Hodie Christus natus est, Halleluia“. Beim ersten Mal strömte sie wie von selbst, kräftig-klar und doch mit Himmel-ahnender Zärtlichkeit aus den Frauenkehlen. Den neun Sängerinnen und sechs Sängern gelang unter der Leitung von Uwe Schulze der expressive Wechsel zwischen strahlendem Zugriff, Liebkosung oder klirrender Transparenz…

(Rheinische Post, 10. Januar 2008)


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